PlattenkritikIntro (1997-05-01)Nun schau mal einer an, was aus den drei englischen Schreihälsen geworden ist, die mit ihrem Superhit-Erstlingsalbum I Should CoCo und der Superstimmungshitsingle Alright (hat da jemand was von versteckter Ironie gesagt») den Sitz der Seele ins Zentrum einer Erdbeer-Vanille-Eiswaffel definieren zu wollen schienen! Nicht etwa, dass ein radikaler Stilwechsel stattgefunden hätte und nun auf einmal, unselig, aus Kindern die sprichwörtlichen Leute geworden sind, die ihre Stimmen überhaupt nicht mehr erheben mögen…
PlattenkritikDisvover (1997-10-11)Die Rückkehr vom Planeten der Affen. Finden Sie nicht auch, daß die drei von Supergrass arge Ähnlichkeit mit den Affen-Kostümen aus der Planet der Affen-Trilogie haben»»!! Doch doch, haben sie…
PlattenkritikSchallplattenmann (1997-05-04)Unter dem Einfluß eines heftig benebelnden Super-Grases muß die nicht unerhebliche Zahl professioneller Musikjournalisten gestanden haben, die dieser Platte bereits im Vorfeld der Veröffentlichung euphorischste Besprechungen angedeihen ließ. Die Frische und Originalität des Debüts I Should Coco kann ich auf In It For The Money (»!) jedenfalls nur in ein paar wirklich überdurchschnittlichen Songs (It's Not Me, Hollow Little Reign) ausmachen. Ansonsten geben die drei Herren aus Reading lediglich das übliche Brit-Pop-Einerlei aus Punkriffs, spätbeatlesken Harmonien, Bolan-/Bowie-Glam-Reminiszensen sowie Who-Pathos und -Powerchords zum Besten. [bs] 2/5 Punkten
Frisch und frechOberösterreichische Nachrichten (1997-04-25)Note 1 Während Oasis, Blur und Pulp als Speerspitze des Brit-Pop immer stumpfer werden, sind Supergrass auf ihrem zweiten Album scharf. Sie setzen sich über alle Stilgrenzen hinweg, mischen frech Pop, Punk, Rock und New Wave. Die Songs sind erfrischend und das Beste, das seit langem die Insel verlassen hat. (rgr)
PlattenkritikFacts Interaktiv (1997-01-01)Nichts ist neu an der Musik von Supergrass. Ihre Gitarrenpopsongs klingen wie gloriose Reminiszenzen an den britischen Rock der siebziger Jahre, erinnern an die lebhaften, melodieseligen Lieder von David Bowie, Marc Bolan und The Who. Selbst der Albumtitel ist geklaut der Kohle wegen mischte im Plattenbusiness weiland schon Frank Zappa mit. Doch die drei jungen Engländer, die in Hollywood für eine TV-Serie im Stile der Sechziger-Jahre-Teenie-Helden The Monkees im Gespräch waren, huldigen der Vergangenheit ihres Mutterlandes unverkrampft und ironisch. Mit ihrer zweiten CD ist ihnen das frischeste und sorgfältigste Britpop-Album seit langem gelungen - energiereicher als Oasis, zotiger als Pulp, ambitiöser als Blur.
Plattenkritikmusicscene.de (1997-01-01)Sie sind wieder da. Mit ihrer lebensfrohen Hymne Alright stürmten Supergrass 1995 an die Spitze der britischen Charts. Nach zweijähriger Ruhepause will das Dreiergespann wieder an diesen Erfolg anknüpfen und beweist mit In It For The Money, wie vielseitig die englische Popkultur ist. Das Album ist nicht für den Charterfolg konstruiert, es ist zu aggressiv, zu wenig eingängig und zu explosiv in den Songs ist eine atemberaubende Energie zu spüren. Sun hits the Sky und In It For The Money knallen und rocken, aber ohne die sicheren Pfade des Pops zu verlassen. Supergrass zeigen außerdem ihr Gespür für softe, gefühlsorientierte Songm, Late in the day oder You can see me sind mehr als Pflichtbeiträge. Die Insulaner haben ihr Debüt bei weitem übertroffen.
PlattenkritikVisions All Areas (1997-01-01)Dafür daß sie es nur fürs Geld machen, legen die Brit-Pop-Youngster Supergrass gar nicht übel los…
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